Was kostet eine Website? Preise und Aufwand 2026

Zwei Angebote für „eine Firmenwebsite mit fünf Seiten“ können sich im Arbeitsaufwand um das Vierfache unterscheiden – bei fast identischer Beschreibung. Der Grund dafür sind zwei Fragen, die in Angeboten selten klar beantwortet werden: Wer erstellt die Inhalte, und geht dem Bau eine Analyse voraus? In diesem Artikel erfahren Sie, welche Preise 2026 marktüblich sind, wie viele Arbeitsstunden hinter den einzelnen Varianten stecken und woran Sie ein unseriöses Angebot erkennen.

Unternehmer vergleicht am Schreibtisch mehrere Angebote für eine Website
Drei Angebote, drei Preise – der Unterschied liegt im Aufwand, nicht im Design.

Was kostet eine Website? Die kurze Antwort

Eine einfache Unternehmenswebsite mit fünf bis zehn Seiten kostet in Deutschland 2026 marktüblich zwischen 2.500 und 12.000 Euro netto. Onepager liegen bei 1.000 bis 2.500 Euro, umfangreiche Firmenseiten mit individuellem Design bei 8.000 bis 20.000 Euro, einfache Onlineshops bei 8.000 bis 15.000 Euro.

Marktübliche Preisspannen 2026, netto. Ermittelt aus öffentlich einsehbaren Preisangaben deutscher Webdienstleister, Stand August 2026.
Projekttyp Preisspanne Realistische Dauer
Onepager 1.000 – 2.500 € 2 – 3 Wochen
Website mit ca. 5 Seiten 2.500 – 5.000 € 3 – 6 Wochen
Unternehmenswebsite ab 10 Seiten 5.000 – 12.000 € 6 – 12 Wochen
Umfangreiche Firmenseite, individuell 8.000 – 20.000 € 10 – 16 Wochen
Einfacher Onlineshop 8.000 – 15.000 € 8 – 16 Wochen

Zur Einordnung: Die Spannen sind Marktrichtwerte, keine Angebotspreise von 3 WAVES. Die Stundenangaben weiter unten sind Erfahrungswerte aus unserer Projektpraxis und dienen der Orientierung – jedes Projekt weicht ab.

Der Preis folgt dem Aufwand, nicht dem Aussehen. Die nützlichere Frage lautet deshalb nicht „Was kostet eine Website?“, sondern: Wie viele Stunden Arbeit stecken darin – und wofür?

Zwei Fragen entscheiden über den Preis

In der Praxis lassen sich fast alle Preisunterschiede auf zwei Faktoren zurückführen. Beide klingen in Angeboten harmlos und verändern den Aufwand trotzdem um ein Vielfaches.

01

Wer erstellt die Inhalte?

Der am häufigsten unterschätzte Posten. Wenn Sie Texte und Bildmaterial liefern, entfällt ein erheblicher Teil der Arbeit. Wenn nicht, kommt ein eigener Arbeitsblock dazu: Recherche zum Thema, Abstimmung mit Ihnen, Entwurf, Korrekturschleifen, fachliche Prüfung.

Ein fachlich belastbarer Text für eine Leistungsseite ist keine halbe Stunde Arbeit. Er setzt voraus, dass jemand versteht, was Sie tun, für wen – und worin Sie sich vom Wettbewerb unterscheiden. Diese Information kommt aus Gesprächen mit Ihnen, und die kosten Zeit auf beiden Seiten.

Auch eine grobe Textfassung von Ihnen verändert das Bild deutlich: Aus „Text schreiben“ wird „Text überarbeiten und für Suchmaschinen strukturieren“ – ein spürbar anderer Aufwand.

02

Geht dem Bau eine Analyse voraus?

Hier trennen sich zwei Welten, die im Angebot gleich klingen. Eine Website kann gebaut werden, indem man ein Template auswählt, Inhalte einfüllt und live geht. Das Ergebnis ist eine Website. Ob sie gefunden wird, entscheidet der Zufall.

Oder der Bau beginnt mit einer Analyse: Welche Suchbegriffe nutzen Ihre Kunden tatsächlich? Wer steht darauf aktuell vorn und wie stark ist dieser Wettbewerb? Bei welchen Begriffen ist eine vordere Platzierung mit Ihrem Budget realistisch – und bei welchen ehrlicherweise nicht? Erst aus diesen Antworten entsteht die Seitenstruktur: welche Unterseiten es gibt, welches Thema jede abdeckt, wie sie untereinander verlinkt sind.

Wichtig: Der Unterschied liegt nicht in der Optik, sondern in der Reihenfolge. Im ersten Fall bestimmt das Template die Struktur. Im zweiten bestimmt die Analyse die Struktur – und das Design folgt ihr.

Drei Ausbaustufen im Vergleich

Aus diesen beiden Faktoren ergeben sich in der Praxis drei Ausbaustufen, die im Angebot oft dieselbe Bezeichnung tragen:

Alle drei Stufen sind legitim – welche passt, hängt davon ab, was die Website leisten soll.
Merkmal Stufe 1: ohne Analyse Stufe 2: Template mit SEO-Basis Stufe 3: Analyse vor dem Bau
Struktur vom Template vorgegeben Template, sinnvoll geordnet aus der Analyse abgeleitet
Suchbegriffe nicht geprüft grob zugeordnet recherchiert und auf Seiten verteilt
Wettbewerb nicht geprüft nicht geprüft geprüft, mit Einschätzung der Chancen
Technische Basis Standard solide gezielt optimiert
Typische Erwartung online sein gefunden werden beim Firmennamen gefunden werden bei Leistungsbegriffen

Welche Stufe die richtige ist, hängt nicht davon ab, welche technisch anspruchsvoller ist – sondern davon, welche Aufgabe die Website übernehmen soll.

Was eine Analyse vor dem Bau umfasst

Damit „Analyse“ nicht als Worthülse stehen bleibt – das sind die fünf Schritte, die dahinterstehen:

01

Suchbegriffe erheben

Welche Begriffe verwenden Ihre Kunden, wenn sie Ihre Leistung suchen? Fachbegriffe und Kundenbegriffe unterscheiden sich häufig deutlich – wer eine undichte Stelle am Fenster hat, sucht selten nach dem Fachausdruck, den der Betrieb auf seiner Website verwendet.

02

Suchvolumen und Suchintention prüfen

Wird der Begriff überhaupt gesucht? Und sucht jemand, der ihn eingibt, eine Information oder einen Anbieter? Beides erfordert völlig unterschiedliche Seiten.

03

Wettbewerb bewerten

Wer steht auf diesen Begriffen aktuell vorn? Sind das Portale und Verzeichnisse, große Anbieter oder Betriebe wie Ihrer? Die Antwort verändert die Einschätzung grundlegend.

04

Realistische Chancen einordnen

Bei stark umkämpften Begriffen ist eine vordere Platzierung mit kleinem Budget unrealistisch. Dann ist die richtige Entscheidung, auf spezifischere Begriffe mit klarerer Kaufabsicht zu setzen – nicht, es trotzdem zu versuchen.

Der wertvollste Teil einer Analyse ist oft die Absage. Zu erfahren, dass ein bestimmter Begriff für Sie nicht erreichbar ist, spart mehr Geld als jede nachträgliche Optimierung.

05

Struktur ableiten

Jede Unterseite bekommt ein Thema und eine Aufgabe. Zwei Seiten zum selben Thema konkurrieren miteinander und schwächen sich gegenseitig. Aufwand für den gesamten Analyseblock: erfahrungsgemäß 8 bis 15 Stunden, abhängig von Branche und Wettbewerbsdichte.

Der Aufwand in Stunden

Erfahrungswerte aus der Projektpraxis, als Orientierung gedacht. Abweichungen nach oben und unten sind normal:

Erfahrungswerte aus der Projektpraxis von 3 WAVES – keine Messdaten, sondern Richtgrößen zur Einordnung.
Variante Aufwand
Onepager, Inhalte werden geliefert 12 – 18 h
Onepager, Texte werden erstellt 20 – 30 h
5 Seiten auf Template-Basis, Inhalte geliefert 20 – 25 h
5 Seiten auf Template-Basis, Texte erstellt 35 – 45 h
Aufschlag Individualentwicklung statt Template + 25 – 40 h
Aufschlag vorgelagerte Analyse + 8 – 15 h

Rechnen Sie einmal durch: Eine Website mit fünf Seiten, bei der Sie alle Inhalte liefern und ein Template genutzt wird, liegt bei rund 22 Stunden. Dieselbe Website – individuell entwickelt, mit erstellten Texten und vorgelagerter Analyse – liegt bei 75 bis 95 Stunden.

Wichtig: Dieselbe Beschreibung, der vierfache Aufwand. Das ist der Grund für Angebotsspannen, die auf den ersten Blick unerklärlich wirken – und der Grund, warum ein Vergleich ohne Stundenangaben nicht funktioniert.

Zur Einordnung der Stundensätze: Eine von Horizont veröffentlichte Erhebung wies für Kreativagenturen in Deutschland bereits 2015 durchschnittlich 83 Euro für Webdesign und 76 Euro für Webprogrammierung aus. Als aktueller Wert taugt diese Zahl nicht mehr, als historischer Bezugspunkt schon. Eine belastbare, öffentlich zugängliche Statistik zu Projektpreisen für Websites existiert für den deutschen Markt bis heute nicht – verfügbar sind vor allem Branchendaten wie das seit 2001 jährlich erhobene Internetagentur-Ranking des Bundesverbands Digitale Wirtschaft, das Honorarumsätze der Agenturen abbildet, nicht Preise einzelner Projekte.

Template oder Individualentwicklung

Neben der Analyse ist das der zweite große Kostenblock – und der, bei dem Angebote am häufigsten unklar formuliert sind.

Was ein Template leistet

Ein Template bringt ein fertiges Design mit, das mit Ihren Inhalten befüllt wird. Es geht schnell und ist günstig. Der Nachteil zeigt sich später: Ein Template enthält Code für Anwendungsfälle, die Sie nie nutzen – Galerien, Shop-Module, Animationsbibliotheken. Dieser Ballast wird trotzdem geladen und wirkt direkt auf die Ladezeit. Zusätzliche Funktionen kommen über Plugins dazu, und jedes Plugin ist ein Bauteil, das gepflegt werden muss.

Wie relevant das ist, zeigen die Zahlen des Sicherheitsdienstleisters Patchstack: Für das Jahr 2024 wurden 7.966 neue Sicherheitslücken im WordPress-Ökosystem gemeldet – ein Anstieg von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 96 Prozent davon betrafen Plugins, nicht den WordPress-Kern. 43 Prozent ließen sich ohne jede Anmeldung ausnutzen, was automatisierte Angriffe erst möglich macht. Über 1.000 Lücken entfielen auf Plugins mit mehr als 100.000 aktiven Installationen – populär bedeutet also nicht sicher.

Was eine Individualentwicklung ausmacht

Bei einer Individualentwicklung entstehen Struktur und Code eigens für Ihr Unternehmen. Gebaut wird nur, was gebraucht wird. In der Praxis wirkt sich das an vier Stellen aus:

  • Weniger Code, kürzere Ladezeit. Es wird nichts ausgeliefert, was nicht gebraucht wird – das wirkt unmittelbar auf die Core Web Vitals.
  • Geringere Angriffsfläche. Weniger Fremdkomponenten bedeuten weniger Bauteile, die aktualisiert werden müssen.
  • Passgenauigkeit statt Kompromiss. Ihre Abläufe geben die Struktur vor, nicht umgekehrt.
  • Erweiterbarkeit ohne Bruch. Neue Funktionen entstehen im bestehenden System, statt einen Neuaufbau zu erzwingen.

Wichtig: Ein Template ist keine schlechte Entscheidung. Für einen Betrieb, der eine solide Präsenz mit fünf Seiten und einem Kontaktformular braucht, ist es oft die wirtschaftlich richtige Wahl. Eine Individualentwicklung lohnt sich, wenn die Website über Jahre arbeiten, eigene Abläufe abbilden oder messbar Anfragen bringen soll.

Wie wir dabei vorgehen und welche Leistungen dazugehören, sehen Sie auf unserer Seite Website erstellen.

Was in „SEO-Grundlage“ steckt

Diese Position taucht in fast jedem Angebot auf und meint selten dasselbe. Gemeint sein sollte: eine Seitenstruktur, die aus der Analyse folgt, eine saubere Überschriftenhierarchie und interne Verlinkung, strukturierte Daten für Suchmaschinen und KI-Systeme, optimierte Ladezeiten nach den Core Web Vitals von Google – Largest Contentful Paint unter 2,5 Sekunden, Interaction to Next Paint unter 200 Millisekunden, Cumulative Layout Shift unter 0,1 – sowie Texte, die konkrete Fragen beantworten statt Leistungen aufzuzählen.

Der letzte Punkt gewinnt an Bedeutung, seit KI-Systeme wie ChatGPT oder die KI-Antworten von Google Inhalte direkt zitieren: Was maschinell schwer auswertbar ist, wird nicht zitiert. Lassen Sie sich diese Position im Angebot aufschlüsseln – sonst vergleichen Sie ein Wort, keine Leistung.

Wann sich eine Analyse nicht lohnt

Nicht jedes Unternehmen braucht diesen Aufwand. Wenn Ihre Kunden ausschließlich über Empfehlung kommen, wenn Sie ausgelastet sind und keine neuen Anfragen suchen, oder wenn die Website vor allem dazu dient, dass Interessenten Adresse, Öffnungszeiten und Leistungen nachschlagen können – dann ist eine Keyword-Analyse Geld, das Sie nicht ausgeben müssen. Eine saubere, schnelle, technisch korrekte Website ohne vorgelagerte Analyse ist in diesem Fall die richtige Entscheidung.

Der Aufwand lohnt sich dann, wenn die Website neue Kunden bringen soll, die Sie heute nicht erreichen.

Der übergangene Kostenfaktor: Barrierefreiheit

Am 28. Juni 2025 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft getreten, mit dem Deutschland den European Accessibility Act umsetzt. Betroffen sind unter anderem Websites, die sich an Verbraucher richten – insbesondere Onlineshops, aber auch Dienstleistungsangebote mit Kontaktformular oder Terminbuchung. Maßstab ist die Norm EN 301 549, die auf die WCAG 2.1 auf Stufe AA verweist: ausreichende Kontraste, Alternativtexte für Bilder, zugängliche Formulare, vollständige Bedienbarkeit per Tastatur.

Zusätzlich ist eine Erklärung zur Barrierefreiheit bereitzustellen, die – ähnlich wie Impressum und Datenschutzerklärung – im Footer platziert werden kann. Verstöße können nach Angaben der IHK Region Stuttgart mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro geahndet und von Mitbewerbern oder qualifizierten Verbänden abgemahnt werden.

Es gibt jedoch relevante Ausnahmen. Rein private und rein geschäftliche B2B-Angebote fallen nicht unter das Gesetz. Ausgenommen sind außerdem Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen erbringen – definiert als Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme. Für Kleinstunternehmen, die bestimmte digitale Produkte in Verkehr bringen, greift diese Ausnahme allerdings nicht.

Wichtig: Ob Ihr Unternehmen betroffen ist, lässt sich nicht pauschal beantworten und ist im Zweifel juristisch zu prüfen. Für die Budgetplanung gilt: Nachträglich eingebaute Barrierefreiheit ist regelmäßig teurer als von Anfang an mitgedachte.

Und nach dem Launch?

Mit der Rechnung für die Erstellung ist es nicht getan. Domain, Hosting, Updates, Backups und Sicherheitspflege fallen jährlich an und liegen erfahrungsgemäß bei fünf bis fünfzehn Prozent der ursprünglichen Projektsumme. Bei Template-Lösungen mit vielen Plugins eher am oberen Ende dieser Spanne – jedes zusätzliche Bauteil will gepflegt werden.

Woran Sie ein unseriöses Angebot erkennen

Sechs Warnsignale, die sich ohne technisches Vorwissen prüfen lassen:

  • Keine Aufschlüsselung. Eine Gesamtsumme ohne Positionen und Stundenangaben ist nicht vergleichbar.
  • „SEO inklusive“ ohne Definition. Verlangen Sie eine konkrete Leistungsbeschreibung.
  • Keine Aussage zu Rechten. Klären Sie schriftlich, wem Design, Code und Domain nach Projektabschluss gehören.
  • Hosting-Bindung ohne Ausstieg. Wer nicht umziehen kann, verliert seine Verhandlungsposition.
  • Kein Wort zu laufenden Kosten. Wer nur den Erstellungspreis nennt, verschweigt einen relevanten Teil der Gesamtrechnung.
  • Auffällig kurze Laufzeit bei großem Umfang. Fünfzehn Seiten mit individuellem Design in zehn Tagen bedeutet in der Praxis: Template plus Standardtexte.

Umgekehrt gilt: Ein Angebot, das Positionen, Stunden und Annahmen offenlegt, lässt sich prüfen – auch wenn es teurer ist als die Alternative.

Häufige Fragen (FAQ)

Was kostet die günstigste seriöse Variante?

Ein professionell umgesetzter Onepager liegt marktüblich bei 1.000 bis 2.500 Euro netto. Darunter finden sich vor allem Baukastenlösungen, bei denen Sie die Umsetzung selbst übernehmen – die Werkzeugkosten sind dann niedrig, der Zeitaufwand liegt bei Ihnen.

Warum unterscheiden sich Angebote für dieselbe Website so stark?

Weil „dieselbe Website“ unterschiedliche Dinge bedeuten kann. Ob Inhalte geliefert oder erstellt werden und ob dem Bau eine Analyse vorausgeht, verändert den Aufwand um ein Vielfaches – bei fünf Seiten realistisch von rund 22 auf 75 bis 95 Stunden.

Ist WordPress automatisch günstiger als eine Individualentwicklung?

In der Erstellung meist ja, über die Laufzeit nicht zwangsläufig. Plugin-Lizenzen, regelmäßige Updates und Sicherheitspflege verschieben die Gesamtrechnung. Entscheidend ist, wie lange die Website arbeiten soll.

Wie lange dauert die Umsetzung einer Website?

Eine Website mit fünf bis zehn Seiten benötigt realistisch vier bis acht Wochen. Der häufigste Verzögerungsgrund sind fehlende Inhalte, nicht die Entwicklung – wer Texte und Bildmaterial zum Projektstart bereitstellt, verkürzt die Laufzeit erheblich.

Zahlt man einmalig oder monatlich?

Beides ist üblich. Die Erstellung wird meist einmalig abgerechnet, häufig in zwei bis drei Raten nach Projektfortschritt. Hosting, Wartung und Betreuung laufen monatlich oder jährlich weiter.

Gehört mir der Code nach Projektabschluss?

Das hängt vom Vertrag ab und sollte vor Auftragserteilung geklärt werden. Lassen Sie sich die Übertragung der Nutzungsrechte an Design und individuell erstelltem Code schriftlich bestätigen.

Fazit

Der Preis einer Website folgt dem Aufwand – und der Aufwand hängt an zwei Fragen: Wer erstellt die Inhalte, und geht dem Bau eine Analyse voraus? Marktüblich liegen Onepager bei 1.000 bis 2.500 Euro, Websites mit fünf Seiten bei 2.500 bis 5.000 Euro, umfangreiche Firmenseiten bei 8.000 bis 20.000 Euro.

Wichtiger als der Preis ist die Frage, was die Website leisten soll. Eine Website, die nur existieren muss, sollte nicht teuer sein. Eine Website, die Kunden bringen soll, ist ohne vorgelagerte Analyse ein Glücksspiel – unabhängig davon, wie gut sie aussieht.

Wenn Sie wissen möchten, in welchem Rahmen Ihr Vorhaben liegt: In einem kurzen Gespräch ordnen wir es ein und nennen Ihnen eine belastbare Spanne. Welche Leistungen dazugehören, sehen Sie unter Website erstellen.

Quellen & weiterführende Links

  1. Patchstack – State of WordPress Security in 2025 ↗
  2. IHK Region Stuttgart – Barrierefreie Webseiten & Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ↗
  3. IHK Köln – Barrierefreie Websites, Dienstleistungen und Produkte ↗
  4. Aktion Mensch – Barrierefreie Website: gesetzliche Pflichten ↗
  5. Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) – Internetagentur-Ranking ↗
  6. Google – Core Web Vitals: LCP, INP und CLS ↗

Über den Autor

Marian Tomkiewicz, M.Sc. - Fullstack Developer & Experte für technisches SEO

Marian Tomkiewicz, M.Sc.

Fullstack Developer und Technical SEO Experte bei 3 WAVES. Spezialisiert auf Datenanalyse, Performance-Optimierung und KI – mit einem analytischen Ansatz zur Lösung komplexer technischer Probleme.